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Planung der Verkehrserschließung zum Rahmenplan Hafen Offenbach

Der Offenbacher Hafen liegt aufgrund der Verlagerung von Nutzungen weitgehend brach. Das Gelände, gelegen zwischen dem Stadtteil Kaiserlei und der Offenbacher Innenstadt, stellt aufgrund seiner exponierten Lage einen wichtigen Baustein in der städtischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Offenbach dar. Die Stadtverwaltung Offenbach und die Mainviertel GmbH als Bauherr beabsichtigen die Entwicklung eines urbanen lebendigen Stadtteils mit hoher Aufenthaltsqualität, der die Besonderheiten des Standortes am Wasser nutzt und zur Bildung einer neuen Stadtsilhouette beiträgt.

Im Rahmen eines moderierten Workshops wurden im November 2001 sechs städtebauliche Lösungsansätze für die zukünftige Nutzung des Geländes erarbeitet. Aus diesen Vorschlägen wurde der Entwurf des Büros Ortner& Ortner ausgewählt und die Verfasser mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplanes als Grundlage eines Bebauungsplanes beauftragt.

Die Planungsgruppe Nord wurde mit der Erarbeitung des verkehrsplanerischen Beitrages beauftragt. Wesentlicher Inhalt war die Entwicklung verkehrsplanerischer Lösungsvorschläge, die integraler Bestandteil des städtebaulichen Entwurfs sind. Zentrale Inhalte sind, neben der verkehrlichen Erschließung des Areals für alle Verkehrsarten, Lösungsvorschläge für den zentralen Anbindungspunkt am Knoten Carl-Ulrich-Brücke, die Führung der Nordumgehung und die Unterbringung des Ruhenden Verkehrs.

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